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Das 2009er KTM Prowler 1.0 im Test
geschrieben von Toni, erstellt am 05.05.2009

KTM Prowler 1.0

- Schnee ohne Ende im Salzburgerland, zumindest ab 1100m.
Trotzdem - wir haben Mai und es ist an der Zeit, euch wieder einige Bikes vorzustellen.

Den Beginn dieser Serie machen 2 Bikes der österreichischen Bikeschmiede KTM, das Prowler 1.0 und das MaggyMay, ein extra konzipiertes Lady-Fully.

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Das Prowler 1.0 stammt, wie auch die anderen Prowlers aus der Linie der AllMountain-Enduros. Es bietet  astreine 15 cm Federweg, und zwar mittels einem blockierbaren FOX RP23 Dämpfer hinten und einer absenk- und blockierbaren MZ 55er Gabel vorne. Beide Elemente sind "on air", was auch für entsprechende Gewichtserleichterung verspricht.
Stefan Limbrunner,  Marketingchef der Mattighofener Bikefirma hatte uns seinen Liebling ganz besonders ans Herz gelegt, entsprechend hoch war die Erwartung bei uns in der Runde.

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Wie fast immer wurden wir auch hier nicht enttäuscht. Ein ausgewogener Rahmen in klassisch-schlichtem Design, eine wunderschöne Lackierung, ein gut gewählter Komponenten-Mix aus Top-Produkten und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bestätigten die Erwartungen.
Nicht umsonst sind die Bikes von KTM auch heuer wieder ab Werk "sold out" (prognostiziert für Ende Mai) - selbstverständlich wird euer Fachhändler aber noch die entsprechenden Bikes für euch gebunkert haben.

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Wir haben das Prowler 1.0 in den vergangenen Tagen und Wochen über die Trails rund um Salzburg, Bayern und dem Gardasee gejagt.

Das Prowler 1.0 ist ein Bike, das länger in unserem Fuhrpark verweilen sollte!!!
Das Testrad hatte den kleinen Rahmen, unsere Testcrew war zwischen 60 und 82 kg schwer und zwischen 168 und 181 cm groß. Mit 180cm Körpergröße ist der Rahmen dann allerdings ehrlich am untersten Limit, aber dafür gibt es ja auch noch andere Größen.

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Ein relativ langer Vorbau erzeugt eine leicht gestreckte Sitzposition. Diese ermöglicht es, auch stundenlange Touren ermüdungsfrei absolvieren zu können, KTM typisch spürt man richtig, wie sich die Kraft aus den Beinen auf das Bike und auf die Strasse überträgt.
Das Prowler ist äußerst wendig, eine agile Trailrakete, es macht echt Spaß, das gute Stück über die Wege zu zirkeln.

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Die absenkbare und blockierbare 55er Luftgabel lässt sich fein justieren und auf den jeweiligen Fahrer abstimmen, detto der sperrbare FOX RP23 Dämpfer. 150 mm Federweg reichen völlig aus, um sich auf  unseren Singletrails mehr als wohl zu fühlen, das Bike reagiert ausgewogen und berechenbar. Lediglich bei steileren Downhills könnte man andenken, den langen Vorbau durch einen etwas kürzeren zu ersetzen, um das Gefühl des "nach-vorne-Kippens" zu minimieren.

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Die XT-Schaltung im Shadow-Design knackt sauber und arbeitet perfekt, wie es auch bei einem solchen bike sein muss.
Bremspower pur vermittelt einem auch die farblich perfekt auf das Bike abgestimmte Magura.

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Mankos ?
Wir haben dem Testrad - wie schon fast normal - einen anderen Reifen aufgezogen, der NobbyNic mag zwar leicht sein, ist aber die falsche Wahl für ein Endurobike.

Noch was ?
Den doch sehr langen Vorbau haben wir gegen einen deutlich Kürzeren eingetauscht, was sich als Volltreffer erwies - die Sitzposition im Uphill etwas aufrechter, die Sicht auf die Front frei, und kein Überschlagsgefühl in Steilstücken.
Die Pedale wurden ebenfalls von uns getauscht, wer im extremeren Gelände unterwegs ist, bevorzugt einfach Plattformpedale - doch das ist Geschmacks- und Anwendungssache.

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Fazit:
Wer ein Endurobike sucht, das durch das geringe Gewicht bergauf genau so fein zu treten ist, und ebenso relaxiv ist, wie beim Trails bergab heizen, der wird mit dem Prowler 1.0 wirklich zufrieden sein……

Wer "mehr" in Richtung FR sucht, dem sei das Prowler Bass mit einer deutlich massiveren Ausstattung empfohlen, auch beim Federweg gibt es hier noch etwas drauf.
Wir hoffen, euch bald auch eines dieses Bike vorstellen zu können.

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Toni, ©2009 ,soulbiker.com

 

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