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Italien
Lombardei
Brescia
Lago d'Idro -...
kurzinfo
Geographische Lage:
Italien
Lombardei
Brescia
Ort:
Vantone
Nächst. größere Stadt:
Brescia
Kategorie:
Tour
Tour -Typ:
Freeride
 CrossCountry
 Alpin
Streckenlänge:
10km
Höhenmeter:
Uphill: 1120m
Downhill: 1120m
Schwierigkeiten:
S-0 S-1 S-2 S-3 S-4 S-5
Zusatzinfos:
Lift: Nein
Shop: Nein
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Vantone - Lago d'Idro - Monte Stino am Idrosee

Monte Stino am Idrosee

- Wer hat noch nicht von ihm gehört, einem Trail-Phantom mit 136 Kehren, welcher in regelmäßigen Abständen immer wieder durch diverse Mountainbike Foren geistert?

Wir haben uns für euch auf die Suche gemacht - und ihn gefunden, den sagenhaften Trail. Hmmm, oder anders geschrieben, wir kennen ihn seit etlichen Jahren, haben uns aber nun entschlossen, euch von ihm zu erzählen. :-)

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Blick auf den Monte Stino

Die Anfahrt zum Startpunkt dauert noch länger, als die zum Monte Censo, denn man muss den Idrosee dazu quasi umrunden. Man folgt der Uferstrasse bis in das kleine Dörfchen Vantone, in welchem sich auch ein Campingplatz befindet. Direkt an einer kleinen Brücke über einen Bach befindet sich (neben einer Recyclingstelle) ein Parkplatz, der auch den Startpunkt markiert. Von hier folgt man dem Bach auf dem markierten Karrenweg mit der Nummer 475 bergan.

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Die teilweise brutalen Stellen kann man mit ruhigem Gewissen auch schiebend absolvieren, denn es warten insgesamt 1120hm auf den wackeren Biker. Nach etwa 30 Minuten erreicht man bei einer großen Brücke die Landstrasse. Man folgt diesem permanent bergan führenden Band stetig bergauf.

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2 Brunnen sorgen für die nötige Abkühlung. Hier sollte man auch die Flaschen wieder auffüllen. An der ersten markanten Kreuzung hält man sich links und folgt der Strasse Richtung Zumie. Wer hier Lust auf eine Einkehr haben sollte, muss den rechten Weg bergab nach Vie bzw. Vico nehmen. Von dort kommt man über einige Kehren auch wieder auf die schmale Strasse Richtung Monte Stino.

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Folgt man jedoch ohne Abstecher der zuerst erwähnten Strasse, so muss man an der nächsten Abzweigung rechts fahren. Der links weg führende schmale Weg führt zu einem tollen Aussichtspunkt, von welchen ebenfalls etliche Pfade talwärts führen. Wir quälen uns jedoch weiter bergan.

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Mittlerweile ist der Hang nicht mehr ostseitig ausgerichtet, sondern weist Richtung Süden, man ist der Sonne gnadenlos ausgesetzt. Nach weiteren 300hm hat man das Ziel fast erreicht. In der Nähe einer Sendeanlage endet die Strasse bei einer Hinweistafel, die über die Gräuel des hier tobenden Krieges aufklärt.

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Man folgt dem schönen Karrenweg bis zum Gipfel des Monte Stino mit seiner Kavernenstellung. Hier angelangt hat man sich die selbst mit gebrachte Jause redlich verdient.

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Von nun an geht es nur mehr bergab. Die ersten Kehren sind seilversichert und faktisch unfahrbar. Doch davon sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn bald wird der Weg speediger, eine Kehre folgt der anderen, 136 an der Zahl. Immer wieder zwingen einen phantastische Tiefblicke zu einem Stop, zu schön ist die Landschaft, um hier durch zu bolzen.

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Für Biker mit einer sattelfesten Kehrentechnik, die des Umsetzens des Hinterrades mächtig sind, ist dieser Weg ein wahrer Genuss. Glaubt mir, Spitzkehren fahren sollte man im Schlaf beherrschen, dann befindet man sich im Himmel. Fahrer, die sich mit Haarnadelkurven nicht wirklich anfreunden können, glauben sich hier wohl eher in der Hölle…….

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Immer wieder glaubt man besonders im oberen Teil, leichten Schwindel zu spüren. Nicht, weil der Weg so extrem ausgesetzt ist, nein, eher, weil man ständig einen Tiefblick auf den 1100hm weiter unten liegenden See genießt.

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Nach einem wahren Kehrenrausch erreicht man schlussendlich doch noch die Uferstrasse.
Ganz durstige fahren rechts um kurz danach Vesta zu erreichen, wo eine Bar lockt. Die anderen wenden sich nach links, und rollen den See entlang etwa 15min zurück zum Auto. Einige nette kleine Buchten laden genau so zum Bad im See ein, wie auch geniale Felsen, die einem direkt neben der Strasse zu einem 10m oder noch höherem Sprung in den See verhelfen………..

Toni, soulbiker.com

Fotos: Toni, Patrick, Werner


Letzte Aktualisierung am: 18.03.2008
 

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